26 April 2010

Blu Moon gewinnt in Scarlino den Melges 24 Volvo Cup

Blu Moon in Topform! O.K. bei Leicht- bis Mittelwind am Freitag und Samstag konnten noch andere Boote mithalten, aber was "SUI 782 Blu Moon" am letzten Tag bei bis zu 35 Knoten Wind geboten hat, war selten mal zu sehen. Ein Laufsieg mit Riesvorsprung und am Schluss nur 8 Punkte aus 6 Rennen und somit nur halb so viel wie die zweitplatzierte "Uka Uka". Das war schon sehr beeindruckend. Es gibt hierzu auch ein cooles Video.

Freitag und Samstag war eine leichte bis mittelstarke Seabreeze am Werk, die schönstes Segeln bei blauem Himmel und 8 - 12 Knoten Wind ermöglichte. Bei diesen Bedingungen wurden 5 Läufe gesegelt.

Am Sonntag dann das krasse Gegenteil - trotz aufgelockerter Bewölkung keine 10° C und Hamerwind, der bereits bei Auslaufen im Mittel deutlich über 20 Knoten blies und sich dann bis auf 35 Knoten steigerte. Wieder mal eine Regatta im Grenzbereich, bei der dann auch 20 Boote aufgeben mussten.

Aus dem deutschsprachigen Raum waren 2 Boote aus Österreich, 4 Boote aus der Schweiz sowie ein deutsches Boot am Start. Insgesamt waren es 63 Boote aus 15 Nationen - also eine Mini-Euro. Gewonnen hat also die Blu Moon for Uka Uka und Hurricane - bestes nicht italienisch sprechendes Boot war Tönu Töniste auf Platz 4 vor J.M. Monnard auf Platz 5. Glückwunsch zu diesem tollen Ergebnis.

22 April 2010

Unsere erste Regatta: Ein Erfolg

53 Boote mit 200 Seglern machten letztes Wochenende vor Bottighofen den Sportboot Cup unter sich aus. Der Start verläuft ziemlich kurios. Unser erster Auftritt in der starken Melges 24-Klasse war ein voller Erfolg!

Die von den verschiedenen Wetterstationen für Samstag prognostizierte "leichte Bisenlage" strapazierte zu anfangs die Nerven der Segler aufs äusserste. Die Geduld wurde jedoch belohnt und gegen 15 Uhr begann die leichte Bisenlage ihre Zeichen auf dem Wasser zu setzen, so dass die Wettfahrtleitung rasch sämtliche Bojen ausbrachte. Das Vorbereitungssignal zum ersten Lauf des "UBS Sportboot Cups 2010" liess auch somit nicht lange auf sich warten.

Dies zum Leid einiger weniger, welche sich während der Wartezeit auf dem Wasser etwas zu weit von dem Startschiff und der späteren Startlinie entfernten, so dass diese etwas zu spät zum ersten Start kamen. So auch unser Team, weil wir jeden Wind nutzten um das Schiff zu testen und Manöver zu üben. Der Wind frischte fortlaufend auf, so dass drei spannende Regatten durchgeführt werden konnten.

Start am Sonntag
Die Startbereitschaft am Sonntag wurde auf 10 Uhr angesetzt. Nach wiederum knapp einstündiger Wartezeit konnte der vierte Lauf der Serie gestartet werden. Die erneut «leichte Bisenlage» war wirklich sehr, sehr leicht, was die Stärke des Windes anbelangte. Der Lauf musste kurzerhand abgekürzt werden. Als der Wind dann immer mehr und mehr zulegte, konnte der fünfte Lauf dieser Serie bei sehr konstantem Wind aus «Bisenrichtung» gestartet und kurz vor 14 Uhr beendet werden.

Der ORC-Gesamtsieg ging an das Melges 24-Team «Ka Nalu Nui» von Günter Tzeschlock (GER 640). Auf dem sehr guten zweiten Rang behauptete sich das Team der «unicorno» von Manuel Sauter, eine Esse 850. Der dritte Schlussrang ging an ein weiteres Melges 24-Team aus Bern, die «EFG Bank», von Alain Stettler.

Wir vom Team WILD THING haben an unserer ersten Regatta mit zwei vierten Plätzen von acht Melges 24 am Start ein sehr gutes Ergebnis gesegelt. Von zahlreichen Experten wird die Melges 24 Klasse als extrem professionell und ambitiös eingestuft. So segeln dann auch die Teilnehmer vom Sportboot Cup bereits viele Jahre mit dem Boot; wir waren die absoluten Neulinge. Umso mehr freuen wir uns über die zwei guten Plätze in dieser Klasse! Mit dem über alle Boote gewerteten 27. Platz von 53 Teilnehmern sind wir als Saisonstart sehr zufrieden.

Fazit von Teamchef Harry Geisser: „Wir können behaupten , dass die erste Regatta ein Erfolg war. Das Team hat gut zusammen gearbeitet , die Manöver haben bis auf geringe Patzer super gut funktioniert . Die Plätze sind , wenn wir am Start waren für den Einstieg in eine solche Klasse sehr gut. Ich bin stolz auf das Team WILD THING!“

Fotos zum Sportboot Cup 2010

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13 April 2010

Neues Boot, neues Team, erste Regatta 17./18. April 2010


Premiere - und alles ist neu: Am kommenden Wochenende, 17./18. April 2010, nehmen wir an unserer ersten Regatta mit der neuen Melges 24 WILD THING teil. Unsere Trainingsstunden können wir noch an zwei Händen abzählen.
Nichts desto trotz freuen wir uns sehr gegen viele Teams anzutreten, die bereits viele Jahre mit dem Boot segeln. Wir werden bestimmt viel lernen und nutzen so den 10. UBS Sportboot Cup 2010 in Kreuzlingen aus, um das Boot, uns als Crew und die anderen Teams besser kennen zu lernen.
Aktuell sind 40 Teams für den Sportboot Cup angemeldet. Die Melges 24-Szene ist mit sechs gemeldeten Booten die zweitstärkste Klasse am Start. Nur noch die Onyx-Boote werden mit mehr Booten am Start sein. Somit haben die Melges 24 und Onyx die Chance, mit jeweils mindestens sechs Booten am Start eine eigene Klassenwertung zu bekommen. Das sind doch good news. Wir freuen uns!

Training am Ostersamstag

Bericht von Paul: Nun haben wir schon Uebung beim Einwassern der Melges24 am Slip in Bottighofen. Schnell ist das Schiff im Wasser. Heute sind Günter und Regina Tzeschlock (Team Ka Nalu Nui GER 640) mit auf dem Boot und von ihrer Erfahrung wollen wir profitieren.

Leider lässt uns der Wind im Stich und wir dümpeln im Konstanzer Trichter. Doch wir fragen den beiden Löcher in den Bauch, um zu erfahren, wie sie wenden und halsen und den Genacker setzen und bergen. Für kurze Zeit gibt’s noch leichten Wind und wir können den Genacker setzen und einige Halsen fahren. Bald ist aber wieder Flaute und wir motoren nach Bottighofen zurück.

Trotz wenig Wind haben wir an diesem Nachmittag wieder viel Erfahren. Wir möchten uns herzlich bei Regina und Günter für die vielen Informationen und Tipps bedanken. Uebringens, wer erfahren will, was der Team-Name von Günter bedeutet findet hier die Lösung zu "Ka Nalu Nui" ...

09 April 2010

Der Supersegler - Rekordrausch auf dem Meer

Seit seiner Kindheit träumt Alain Thébault, der Skipper des außergewöhnlichen Trimarans, von einem Schiff, das vom Wasser abhebt - und fliegen kann > Video

Nach jahrzehntelanger Konstruktionsarbeit, ungezählten Rückschlägen und gefährlichen Havarien gelang es dem Franzosen, den "Hydroptère" zu bauen, ein Segelboot, das mittels dreier so genannter "Foils" - Tragflächen - aus dem Meer emporsteigt und dabei sogar schneller als der Wind wird. Seither brechen Thébault und seine zehnköpfige Crew einen Geschwindigkeitsweltrekord nach dem anderen. 2006 passierte der Trimaran in nur 34 Minuten den Ärmelkanal zwischen Dover und Calais.

Härtetest mit Wind und Wasser
Die Dokumentation "Der Supersegler - Rekordrausch auf dem Meer" begleitet den Franzosen bei seinem hochgesteckten Ziel, die 100-km/h-Grenze zu knacken. Bislang schien das nach theoretischen Berechnungen zwar möglich, nur mangelte es an einer Konstruktion und Materialien, die den ungeheuren Kräften der Elemente tatsächlich standhalten. Zusammen mit Luftfahrtingenieuren hat Alain Thébault ein Boot entwickelt, das aus Kohlefaser, Epoxidharz und Titan besteht: High-Tech-Materialien, die auch beim Flugzeugbau zur Anwendung kommen und mit dem "Hydroptère" den ersten Härtetest mit Wind und Wasser überstehen müssen. "Der Supersegler - Rekordrausch auf dem Meer" ist hautnah dabei, wenn Thébaults geflügelte Rennmaschine eine neue Spitzenleistung ansteuert, und erzählt, wie ein vom Fliegen besessener Seemann die Zukunft der Segelschifffahrt revolutioniert.

> Hier geht's zum eindrücklichen Film

05 April 2010

1. Trainingswochenende - Sonntag

Am Sonntag erwartete uns um die Mittagszeit eine wunderbare Windstärke 4 bis 5. Kaum aus Bottighofen ausgelaufen, kreuzten wir hart am Wind auf und liessen bei Downwind den Genacker seine Stärke zeigen. WoW! Einige stärkere Windböen machten den super Nachmittag sehr kurzweilig werden und so liefen wir gegen 18 Uhr mit zufriedenen Lachen wieder in Bottighofen ein. Wir freuen uns auf die Saison 2010!
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1. Trainingswochenende - Samstag

Am Wochenende vom 27. und 28. März 2010 wollten wir am Melges 24 Trainings-Weekend in Radolfzell teilnehmen. Aufgrund von wenigen Teilnehmenden und eines tiefen Pegelstandes am Bodensee wurde dieses nicht durchgeführt.
Dies hielt uns jedoch nicht ab, unsere neue WILD THING in Bottighofen zum ersten Mal zu Wasser zu lassen. Unter fachkundiger Hilfe wurde die Melges 24 rennfertig gemacht und erste Trainings-Schläge wurden am Samstag noch absolviert. Bereits jetzt begeisterte uns das Boot.
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Übernahme der SUI 684


Am 29. November 2009 übernahmen Harry, Paul und Stöff unsere SUI 684, die ehemalige Sonnenkönig (www.sonnenkoenig.ch). Erste Pflegearbeiten wurden ausgeführt und das Boot fürs Winterlager verpackt. Über den neuen Namen und die Regatta- / Trainingsplanung wurden erste Pläne geschmiedet.


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Toplist Bodensee