27 September 2010

Oktoberfestpreis 2010 Melges 24


Unser Regatta-Team WILD THING zieht nach der zweiten Melges24-Regatta ein positives Feedback. Bei 20 Booten am Start segelten wir am Samstag die Plätze 13, 13 und 15 (Streicher) und am Sonntag 14, 11 und 12. Obwohl unsere Crew noch bei jeder Fahrt viel lernt, war unser Ziel am Oktoberfestpreis 2010 des Bayerischen Yacht Clubs am Starnbergersee, uns in der vorderen Hälfte zu platzieren. Dieses Ziel haben wir verfehlt. Wir sind aber dennoch zufrieden, da wir von den erfahrenen Teams wieder einiges über das Boot erfahren haben.

Am Freitag, dem ersten Regattatag präsentierte sich der Starnbergersee von seine schönsten, herbstlich sonnigen Seite – dabei fehlte jedoch der Wind, worauf die Wettfahrtleitung um 16h den Tag beendete. Sogleich haben wir unser Boot klar gemacht und sind zusammen mit Günter Tzeschlok (GER 640 Ka Nalu Nui) an Board in See gestochen. Der Wind frischte zum Glück sogleich auf, dass wir von Günter, der das Amt des Präsidenten der Melges24 Klasse betitelt, nützliche Tipps über Boot und Crewaufgaben erfahren durften. Nochmals danke!

Das erwartete Gewitter zog langsam an der Starnbergersee, worauf wir unsere WILD THING im BYC-Hafen festmachten und uns kurzfristig entschlossen, ans Oktoberfest auf die Münchner Wiesn zu fahren. Der Regen vertrieb zwar viele von den Aussenständen und Rummel, unser Team – natürlich bestens mit Segler-Regenjacken ausgestattet – genoss Weissbier, gebratene Handl und Brezn. Zurück zum Segelsport: Der Samstag begann mit kalten 8 Grad und starkem Regen, der sich nach der ersten Wettfahrt verzog. Und so blieb der Samstag wie auch Sonntag mit bedecktem, aber gutem Segelwetter trocken. Der Wind bliess mit 2 – 3 Beaufort, meist aus Richtung W bis S-W. Extreme Winddreher bis zu 20 Grad erforderten hohe Aufmerksamkeit sowie rasche Wendemanöver. Also perfektes Training für uns. Am Galaabend im Yacht Club genossen wir das feine Essen und tauschten uns mit dem zweiten Schweizer Team in Starnberg, dem Team EFG-Bank SUI 336, das auf dem zweiten Schlussrang fuhr, aus. Wir blicken auf drei schöne und lehrreiche Tage zurück und freuen uns bereits auf das kommende Wochenende, wo wir an der Schweizer Meisterschaft der Melges 24 in Luino am Lago di Maggiore am Start sein werden.

20 September 2010

Team WILD THING am Oktoberfestpreis Starnberg

Am letzten Septemberwochenende (24. - 29.09.10) findet zum 5ten Mal der Oktoberfestpreis der Melges24- und Melges20-Klasse beim BYC in Starnberg statt. Die Regatta hat sich im M24 Kalender fest etabliert. Per heute 20.09.10 haben 28 Crews online gemeldet.
Unser Team WILD THING wird in unserer ersten Melges24-Saison am Start sein und als Schweizer Team weitere wertvolle Erfahrungen machen. Wir freuen uns! Wenn sich M24-Teams noch anmelden wollen, findet Ihr hier die Ausschreibung (PDF).

22 August 2010

Segler Gala des Swiss Sailing


Der Swiss Sailing Regionalverband Bodensee und Rhein (RV6) lädt am Freitag, 29. Oktober 2010 zum Gala-Abend ein! Der Abend findet im Anschluss an die GV der Clubpräsidenten im Hafen Romanshorn auf dem Motorschiff "Thurgau" statt. Alle weiteren Informationen sowie das Online-Anmeldeformular findest Du hier.

15 Juli 2010

Unser Logo ist da!

WILD THING, you make my heart think... So klingt unser Team-Song und betitelt unsern Teamname.

Natürlich wird es bald eine offizielle Schiffstaufe geben - sei gespannt! Mehr Infos zu unserem Namen, der Schiffstaufe, unseren Aktivitäten, Trainings und Regattateilnahmen findest Du immer auf unserem Blog.

14 Juli 2010

Melges24 Week Volvo Cup Torbole 2010


Unsere erste Teilnahme an einer Melges Week, dem Volvo Cup im Circolo Vela Torbole am schönen Gardasee: Ein voller Erfolg. Die Winde waren täglich mittags so zuverlässig zur Stelle, wie das Stegbier nach den drei Rennen pro Tag.

61 Melges24 Boote waren an den vier Renntagen jeweils am Start. Die hohen Ambitionen, die erstklassigen Materialien und die professionellen Teams liessen auf einen harten Wettkampf schliessen. Und so war es denn auch. 60 % aller Teams waren professionelle Segler und die meisten Amateur-Teams segeln das Sportboot bereits einige Jahre. Das Niveau war dementsprechend hoch. Für uns als Neulinge in der Melges24-Klasse also die besten Voraussetzung uns, das Schiff und die Gegner besser kennen zu lernen und viel zu profitieren.

Am Race Day 1 (Bilder) erkämpften wir bei sonnigen, hochsommerlichen 30 Grad  und mehr die Plätze 57, 53 und 49. Das heisst wir konnten bereits bis zu 12 gegnerische Teams hinter uns lassen. Das stimmte uns sehr positiv für den zweiten Tag. Die Winde waren an allen Tagen perfekt, aber taktisch auch sehr schwer einzuschätzen. Konstant blies der Südwind mit 20 Knoten. Zahlreiche Böen liessen unsere WILD THING auf Downwind-Kurs unter Genacker so richtig surfen. Das perfekte Melges-Wetter.

An den Renntagen 2 (Bilder) und 3 (Bilder) haben wir uns in den Rängen 47 bis 56 qualifiziert. Zum Abschluss vom Sonntag, Race Day 4 (Bilder), erkämpften wir uns die guten Plätze 51 und 45. Den dritten Lauf konnten wir leider nicht mehr segeln. Ich und Andrea wollten so rasch wie möglich mit unserem kleinen Sohn Gian (14 Mt.), der durch hohes Fieber und starken Husten geplagt war, nach Hause fahren. Nochmals danke ans Team für das Verständnis.

Hier gibt es alle News der vier Regatta-Tage im Überblick und die Rangliste.

Die Organisation und vor allem die Rennleitung in Torbole war professionell, die Szene der Segler sportlich und cool. Harry, Paul, Stöff und ich genossen jeden Moment auf und neben dem Wasser, wo uns unsere Familien begleiteten. Die perfekten Wetterbedingungen, viel Zeit auf unserer WILD THINGund viele wunderbare sportliche wie gesellige Momente haben die Melges-Week in Torbole zur perfekten Regatta gemacht. Wir werden wieder kommen!

16 Juni 2010

Arboner Mondscheinwoche - Der Föhn als Spielverderber

Der Wind blieb in diesem Jahr an der Arboner Mondscheinwoche entweder aus oder beschädigte die Segelboote. Die Regatta-Woche, die vom Yachtclub Arbon durchgeführt wurde, war geprägt durch Windkapriolen.

Während zunächst am Montag der Wind ausblieb, wurde am Mittwoch und Donnerstag wegen des starken Föhns nicht gestartet werden. Jeweils am späten Nachmittag schaltete die Sturmwarnung für den oberen Seeteil ein, und aus Sicherheitsgründen durfte nicht gestartet werden. Die Böenspitzen um Windstärke 8 zwangen die Organisatoren jeweils, die Regatta abzusagen. Wir vom Team WILD THING sind stolz, dass wir es mit unserer Powerfahrt (siehe im Bericht unten) ins St. Galler Tabblatt geschafft haben > siehe Bericht.

Wir nutzten die Abende vom Mittwoch und Donnerstag, unsere Melges 24 für die Winde am Gardasee zu testen und absoliverten einige Trainingsschläge. Vor allem am Donnerstag waren die Winde mit um die 40 Knoten massiv und der Wellengang bis über 1,5 Meter herausfordernd. Harry, Paul und ich wurden am Donnerstag von Franco Barletta (Eigner der Esse 850 "Misia") auf der WILD THING unterstützt. Das Crewgewicht musste auf der Kante voll eingesetzt werden, dass wir nach dem Downwind-Power-Schlag nur unter Fock zurück Richtung Arbon segeln konnten. Die Melges hat bewiesen, dass sie starke Winde liebt und auch verträgt. Die gesegelte Höhe auf der Kreuz war, ohne Grossegel, sehr gut und wir konnten den Abend im Föhnsturm geniessen.

Die Bilder zu unseren Trainingsschlägen im Föhnsturm findest Du im nachfolgenden Beitrag!

10 Juni 2010

Team WILD THING an der Mondscheinwoche

Was für ein Segelabend gestern Mittwoch, 9. Juni 2010, an der Arboner Mondscheinwoche des YCA Yacht Club Arbon! Die aggressive Föhnlage hat Winde bis zu 40 Knoten geliefert - und das Team WILD THING mitten drinn. Das Bild hat unser Seglerfreund Ralph Brandt von der Mole Arbon gekipst. Dafür danke!
Leider durfte die Regatta wegen der anhaltenden Sturmwarnung nicht angeschossen werden. Nichts desto trotz haben wir die drei Stunden genutzt um uns an die Windstärken von Torbole zu gewöhnen. Wir werden vom 7. bis 11. Juli 2010 an der intern. Melges 24 Week - Volvo Cup - sein.
Es war ein super Trainingsabend und wir freuen uns, wenn heute Abend, hoffentlich püntlich um 19 Uhr, die nächste Regatta angeschossen wird; wir werden am Start sein - bei jedem Wind...
Den fantastischen Mondscheiner, das offizelle Magazin zur Regattawoche findest Du hier.

12 Mai 2010

STUTZ AG wird Supporter vom Segel Regatta Ream WILD THING

Die STUTZ AG unterstützt das Melges 24 Segel Regatta Team WILD THING für die Saisons 2010 bis 2012 als Supporter. Das Bauunternehmen wurde 1877 durch Johannes Stutz gegründet und beschäftigt heute über 600 Mitarbeiter, 50 Lehrlinge und erzielt einen Jahresumsatz von CHF 150 Mio. STUTZ ist heute mit Sitz in St. Gallen, Frauenfeld und Hatswil sowie regionalen Niederlassungen in den Bausparten Hoch-/Tiefbau, Ingenieur-/Spezialtiefbau, Bautenschutz, Innenausbau sowie Bau- und Energieberatung tätig.

Die Vision von STUTZ ist als „Qualitative Marktleaderin“ in der Ostschweiz eine sichere Partnerin für ihre Kunden, Mitarbeiter, Lieferanten und für ihr gesellschaftliches Umfeld, ganz nach ihrem Motto „Wir bauen mit Menschen für Menschen“. News und ein ausführliches Porträt der STUTZ AG ist hier verfügbar.

Als engagiertes Regatta-Team danken wir der STUTZ AG herzlich für ihr Engagement und freuen uns auf gemeinsame Erfolge!

11 Mai 2010

Ueber 500 Besucher bei WILD THING

Google Analytics machts möglich: Seit dem Start von http://www.wild-thing.ch/ am 19. Februar 2010 haben bereits 571 Personen aus 12 Ländern die Seite besucht. 84 % kommen aus der Schweiz, 11 % aus Deuschland 2 % aus Österreich und die restlichen 3 % sind weltweit verteilt. Die Besucher haben den Blog durchschnittlich 2 Minuten besucht. 61 % sind direkte Zugriffe und 34 % kommen über verweisende Seiten (z.B. regatta-bodensee.com., facebook.com oder melges24.de) zu uns.

Für Eure Besuche und Weiterempfehlungen danken wir herzlichen und sind stets bemüht, spannende Kurzartikel aus der WILD THING-Welt mit Melges 24- und Regatta-Szene zu präsentieren. Über Kontakte freuen wir uns stets.

10 Mai 2010

Eröffnung und Regatta zur Hafeneinweihung Arbon

Am Wochenende vom 8./9. Mai 2010 wurde der neue Schlosshafen Arbon feierlich eingeweiht (Bericht Tagblatt).

Unser Team vom YCA Yacht Club Arbon nahm an der Plauschregatta teil, die publikumsnahe direkt vor dem neuen Hafen ausgetragen wurde. Zum Start schien der wenige Wind fast einzuschlafen. Zwischenzeitlich gab es den einen oder anderen Windstreifen. Obwohl der wenige Wind alles anders als optimal für unsere Melges 24 (7,5 Meter Länge!) war, rundeten wir die erste Boje als 1. Boot und liefen schlussendlich nach 1 Stunde 25 Minuten als sehr gutes drittes Boot hinter einer "12 Meter One Design" und einem Trimaran durch die Ziellinie ein. Die Yardstick-Wertung, die sich bei Leichtwind ebenfalls negativ für unser Boot auswirkt, bringt uns auf den bewerteten 6. Schlussrang von 14 gestarteten Booten.

Da es sich um eine Plauschregatta handelte nutzten wir diese denn auch zum üben einiger Manöver, der Jobaufteilung und sicherlich auch der Förderung des Teamgeistes... Bei schönstem Sonnensein wasserten wir die WILD THING am neuen Slip im Schlosshafen aus und bezogen unseren neuen Trockenplatz Nr. 38, direkt an der Zuschauer-Promenade Arbon. Dieser attraktive Platz freut sicherlich auch unsere Sponsoren.

In der Suche nach unserem neuen Auftritt (Design Logo und Schiffsbeschriftung) sind wir ebenfalls einen Schritt weiter und man darf gespannt sein, was da kommt.

Während der Hafeneinweihung nahm sich dann auch die Taufpatin Paloma Würth, Sängerin und Model, Zeit, unser Team (Bild: Harry & Simon) mit einer beschrifteten Glückstasse zu ehren  und alles Gute für die nächsten Rennen und Saisons zu wünschen.

06 Mai 2010

Team WILD THING an der Regatta Arbon

Am kommenden Samstag, 8. Mai 2010, wird der neue Schlosshafen Arbon offiziell eröffnet. Die Steganlagen und Platzeinteilungen wurden vollständig erneuert und erweitert. Im Rahmen dieses Festes nimmt unser Melges 24Team WILD THING an der Plausregatta teil, die zuschauerwirksam ganz in Hafennähe statt findet. Komm vorbei!

Nebst dem offiziellen Festakt erwartet die Besucher ein zweitägiges Fest mit attraktivem Rahmenprogramm und einer Festwirtschaft ab 13 Uhr. Zum Programm gehören Zuschauerfahrten mit der MS Mars und Arbor Felix an die Plauschregatta, das Spleissen und Festmachen von Booten sowie die Möglichkeit, sich vor Ort noch einmal über den Bau des Hafens informieren zu lassen oder verschiedene, wassersporttreibende Vereine näher kennen zu lernen. Das Nachmittagsprogramm dauert bis 16 Uhr.

Durch das Abendprogramm führt die Blues-Band TEARS for BEERS. Unser Skipper Harry Geisser, besser bekannt als Dirty Harry, spielt die unverkennbare Bluesharp in dieser Band. TIPP: Unbedingt ab 19 Uhr im Festzelt dabei sein - das gibt eine super Bluesparty! Hier ein Video als Kostprobe...

Am Sonntagmorgen gehen die Festlichkeiten weiter. Bereits um 07.00 Uhr treffen sich Interessierte zur Ornithologischen Führung mit dem Natur- und Vogelschutzverein Meise Arbon. Besammlung ist vor dem Hafenkiosk. Die Festwirtschaft öffnet um 09.00 Uhr für den Frühschoppen. Organisiert wird das Hafenfest auf dem Hafendamm von Sailabilitity.ch, SLRG / Seerettungsdienst Arbon, Fischer-Verein, Arbor Felix Schifffahrtsbetrieb, Mars-Vereinigung und vom YCA Yachtclub Arbon.

26 April 2010

Blu Moon gewinnt in Scarlino den Melges 24 Volvo Cup

Blu Moon in Topform! O.K. bei Leicht- bis Mittelwind am Freitag und Samstag konnten noch andere Boote mithalten, aber was "SUI 782 Blu Moon" am letzten Tag bei bis zu 35 Knoten Wind geboten hat, war selten mal zu sehen. Ein Laufsieg mit Riesvorsprung und am Schluss nur 8 Punkte aus 6 Rennen und somit nur halb so viel wie die zweitplatzierte "Uka Uka". Das war schon sehr beeindruckend. Es gibt hierzu auch ein cooles Video.

Freitag und Samstag war eine leichte bis mittelstarke Seabreeze am Werk, die schönstes Segeln bei blauem Himmel und 8 - 12 Knoten Wind ermöglichte. Bei diesen Bedingungen wurden 5 Läufe gesegelt.

Am Sonntag dann das krasse Gegenteil - trotz aufgelockerter Bewölkung keine 10° C und Hamerwind, der bereits bei Auslaufen im Mittel deutlich über 20 Knoten blies und sich dann bis auf 35 Knoten steigerte. Wieder mal eine Regatta im Grenzbereich, bei der dann auch 20 Boote aufgeben mussten.

Aus dem deutschsprachigen Raum waren 2 Boote aus Österreich, 4 Boote aus der Schweiz sowie ein deutsches Boot am Start. Insgesamt waren es 63 Boote aus 15 Nationen - also eine Mini-Euro. Gewonnen hat also die Blu Moon for Uka Uka und Hurricane - bestes nicht italienisch sprechendes Boot war Tönu Töniste auf Platz 4 vor J.M. Monnard auf Platz 5. Glückwunsch zu diesem tollen Ergebnis.

22 April 2010

Unsere erste Regatta: Ein Erfolg

53 Boote mit 200 Seglern machten letztes Wochenende vor Bottighofen den Sportboot Cup unter sich aus. Der Start verläuft ziemlich kurios. Unser erster Auftritt in der starken Melges 24-Klasse war ein voller Erfolg!

Die von den verschiedenen Wetterstationen für Samstag prognostizierte "leichte Bisenlage" strapazierte zu anfangs die Nerven der Segler aufs äusserste. Die Geduld wurde jedoch belohnt und gegen 15 Uhr begann die leichte Bisenlage ihre Zeichen auf dem Wasser zu setzen, so dass die Wettfahrtleitung rasch sämtliche Bojen ausbrachte. Das Vorbereitungssignal zum ersten Lauf des "UBS Sportboot Cups 2010" liess auch somit nicht lange auf sich warten.

Dies zum Leid einiger weniger, welche sich während der Wartezeit auf dem Wasser etwas zu weit von dem Startschiff und der späteren Startlinie entfernten, so dass diese etwas zu spät zum ersten Start kamen. So auch unser Team, weil wir jeden Wind nutzten um das Schiff zu testen und Manöver zu üben. Der Wind frischte fortlaufend auf, so dass drei spannende Regatten durchgeführt werden konnten.

Start am Sonntag
Die Startbereitschaft am Sonntag wurde auf 10 Uhr angesetzt. Nach wiederum knapp einstündiger Wartezeit konnte der vierte Lauf der Serie gestartet werden. Die erneut «leichte Bisenlage» war wirklich sehr, sehr leicht, was die Stärke des Windes anbelangte. Der Lauf musste kurzerhand abgekürzt werden. Als der Wind dann immer mehr und mehr zulegte, konnte der fünfte Lauf dieser Serie bei sehr konstantem Wind aus «Bisenrichtung» gestartet und kurz vor 14 Uhr beendet werden.

Der ORC-Gesamtsieg ging an das Melges 24-Team «Ka Nalu Nui» von Günter Tzeschlock (GER 640). Auf dem sehr guten zweiten Rang behauptete sich das Team der «unicorno» von Manuel Sauter, eine Esse 850. Der dritte Schlussrang ging an ein weiteres Melges 24-Team aus Bern, die «EFG Bank», von Alain Stettler.

Wir vom Team WILD THING haben an unserer ersten Regatta mit zwei vierten Plätzen von acht Melges 24 am Start ein sehr gutes Ergebnis gesegelt. Von zahlreichen Experten wird die Melges 24 Klasse als extrem professionell und ambitiös eingestuft. So segeln dann auch die Teilnehmer vom Sportboot Cup bereits viele Jahre mit dem Boot; wir waren die absoluten Neulinge. Umso mehr freuen wir uns über die zwei guten Plätze in dieser Klasse! Mit dem über alle Boote gewerteten 27. Platz von 53 Teilnehmern sind wir als Saisonstart sehr zufrieden.

Fazit von Teamchef Harry Geisser: „Wir können behaupten , dass die erste Regatta ein Erfolg war. Das Team hat gut zusammen gearbeitet , die Manöver haben bis auf geringe Patzer super gut funktioniert . Die Plätze sind , wenn wir am Start waren für den Einstieg in eine solche Klasse sehr gut. Ich bin stolz auf das Team WILD THING!“

Fotos zum Sportboot Cup 2010

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13 April 2010

Neues Boot, neues Team, erste Regatta 17./18. April 2010


Premiere - und alles ist neu: Am kommenden Wochenende, 17./18. April 2010, nehmen wir an unserer ersten Regatta mit der neuen Melges 24 WILD THING teil. Unsere Trainingsstunden können wir noch an zwei Händen abzählen.
Nichts desto trotz freuen wir uns sehr gegen viele Teams anzutreten, die bereits viele Jahre mit dem Boot segeln. Wir werden bestimmt viel lernen und nutzen so den 10. UBS Sportboot Cup 2010 in Kreuzlingen aus, um das Boot, uns als Crew und die anderen Teams besser kennen zu lernen.
Aktuell sind 40 Teams für den Sportboot Cup angemeldet. Die Melges 24-Szene ist mit sechs gemeldeten Booten die zweitstärkste Klasse am Start. Nur noch die Onyx-Boote werden mit mehr Booten am Start sein. Somit haben die Melges 24 und Onyx die Chance, mit jeweils mindestens sechs Booten am Start eine eigene Klassenwertung zu bekommen. Das sind doch good news. Wir freuen uns!

Training am Ostersamstag

Bericht von Paul: Nun haben wir schon Uebung beim Einwassern der Melges24 am Slip in Bottighofen. Schnell ist das Schiff im Wasser. Heute sind Günter und Regina Tzeschlock (Team Ka Nalu Nui GER 640) mit auf dem Boot und von ihrer Erfahrung wollen wir profitieren.

Leider lässt uns der Wind im Stich und wir dümpeln im Konstanzer Trichter. Doch wir fragen den beiden Löcher in den Bauch, um zu erfahren, wie sie wenden und halsen und den Genacker setzen und bergen. Für kurze Zeit gibt’s noch leichten Wind und wir können den Genacker setzen und einige Halsen fahren. Bald ist aber wieder Flaute und wir motoren nach Bottighofen zurück.

Trotz wenig Wind haben wir an diesem Nachmittag wieder viel Erfahren. Wir möchten uns herzlich bei Regina und Günter für die vielen Informationen und Tipps bedanken. Uebringens, wer erfahren will, was der Team-Name von Günter bedeutet findet hier die Lösung zu "Ka Nalu Nui" ...

09 April 2010

Der Supersegler - Rekordrausch auf dem Meer

Seit seiner Kindheit träumt Alain Thébault, der Skipper des außergewöhnlichen Trimarans, von einem Schiff, das vom Wasser abhebt - und fliegen kann > Video

Nach jahrzehntelanger Konstruktionsarbeit, ungezählten Rückschlägen und gefährlichen Havarien gelang es dem Franzosen, den "Hydroptère" zu bauen, ein Segelboot, das mittels dreier so genannter "Foils" - Tragflächen - aus dem Meer emporsteigt und dabei sogar schneller als der Wind wird. Seither brechen Thébault und seine zehnköpfige Crew einen Geschwindigkeitsweltrekord nach dem anderen. 2006 passierte der Trimaran in nur 34 Minuten den Ärmelkanal zwischen Dover und Calais.

Härtetest mit Wind und Wasser
Die Dokumentation "Der Supersegler - Rekordrausch auf dem Meer" begleitet den Franzosen bei seinem hochgesteckten Ziel, die 100-km/h-Grenze zu knacken. Bislang schien das nach theoretischen Berechnungen zwar möglich, nur mangelte es an einer Konstruktion und Materialien, die den ungeheuren Kräften der Elemente tatsächlich standhalten. Zusammen mit Luftfahrtingenieuren hat Alain Thébault ein Boot entwickelt, das aus Kohlefaser, Epoxidharz und Titan besteht: High-Tech-Materialien, die auch beim Flugzeugbau zur Anwendung kommen und mit dem "Hydroptère" den ersten Härtetest mit Wind und Wasser überstehen müssen. "Der Supersegler - Rekordrausch auf dem Meer" ist hautnah dabei, wenn Thébaults geflügelte Rennmaschine eine neue Spitzenleistung ansteuert, und erzählt, wie ein vom Fliegen besessener Seemann die Zukunft der Segelschifffahrt revolutioniert.

> Hier geht's zum eindrücklichen Film

05 April 2010

1. Trainingswochenende - Sonntag

Am Sonntag erwartete uns um die Mittagszeit eine wunderbare Windstärke 4 bis 5. Kaum aus Bottighofen ausgelaufen, kreuzten wir hart am Wind auf und liessen bei Downwind den Genacker seine Stärke zeigen. WoW! Einige stärkere Windböen machten den super Nachmittag sehr kurzweilig werden und so liefen wir gegen 18 Uhr mit zufriedenen Lachen wieder in Bottighofen ein. Wir freuen uns auf die Saison 2010!
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1. Trainingswochenende - Samstag

Am Wochenende vom 27. und 28. März 2010 wollten wir am Melges 24 Trainings-Weekend in Radolfzell teilnehmen. Aufgrund von wenigen Teilnehmenden und eines tiefen Pegelstandes am Bodensee wurde dieses nicht durchgeführt.
Dies hielt uns jedoch nicht ab, unsere neue WILD THING in Bottighofen zum ersten Mal zu Wasser zu lassen. Unter fachkundiger Hilfe wurde die Melges 24 rennfertig gemacht und erste Trainings-Schläge wurden am Samstag noch absolviert. Bereits jetzt begeisterte uns das Boot.
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Übernahme der SUI 684


Am 29. November 2009 übernahmen Harry, Paul und Stöff unsere SUI 684, die ehemalige Sonnenkönig (www.sonnenkoenig.ch). Erste Pflegearbeiten wurden ausgeführt und das Boot fürs Winterlager verpackt. Über den neuen Namen und die Regatta- / Trainingsplanung wurden erste Pläne geschmiedet.


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16 März 2010

Begeistern Sie mit Ihrer Präsenz!

Sponsoring im Segelsport
Noch vor einigen Jahren wurde die Medienwirksamkeit im Segelsport bezweifelt. Das hat sich in den letzten Jahren grundlegend gewandelt. Grossevents wie Volvo Ocean Race oder Americas Cup wurden von den Medien als äussert spektakulär entdeckt und zeitgleich von der Industrie als hoch werbewirksam eingestuft.

Mit diesen Events vergleichen wir uns nicht - im Gegenteil: Durch erhebliches privates finanzielles Engagement und großen Zeiteinsatz sind wir auf keine 100 %ige Fremdfinanzierung angewiesen. Sponsoringbeiträge ermöglichen uns die Teilnahme an nationalen und internationalen Regattas und tragen wesentlich zum Bootsunterhalt bei.

Was können Sie tun? Sie unterstützen unser Team für den Zeitraum von drei Jahren. Je nach Möglichkeiten Ihres Unternehmen als Sponsor, Partner oder Supporter.

Engagement als Sponsor, Partner oder Supporter
Da wir Ihre Möglichkeiten (noch) nicht kennen, beschränken wir uns zunächst darauf Ihnen unsere Gedanken zum Segel-Sponsoring zu vermitteln. Je nach Engagement präsentiert unser Team Ihr Logo oder Ihren Firmennamen wie folgt:
a) Bootsaussenwände
b) Teamkleider (Henry Lloyd Trocken- und Landbekleidung)
c) Trailer (Hoch frequentierter Standplatz Arbon Hafenanlage!)
d) Präsenz auf der Team-Internetseite www.wild-thing.ch
e) Teilnahme an einer Regatta als Crew-Mitglied oder ein Segeltörn
f) Auf Wunsch Testimonials für Ihre Kommunikation
g) Rechte an Fotos und Videos des Teams «Wild Thing»

> Die detaillierten Angebote finden Sie hier im Sponsoring-Konzept

Kosten einer laufenden Saison
Eine Melges24 in regattafertigem Zustand, d.h. inkl. Segel, Trailer, Bordelektronik hat einen Neupreis von ca. CHF 100‘000. Diese Kosten sind in unserer Kampagne bereits durch private Investitionen gedeckt.

Die laufenden Kosten setzen sich aus anfallenden Betriebskosten und der Wiederbeschaffung von Verschleißteilen, in diesem Fall der Segel und Schoten, sowie den Kosten für den Regattabetrieb zusammen. Hierunter fallen:
- Liegeplatzgebühren
- Club- und Klassenbeiträge
- Versicherungsprämien
- Segel, Schoten und Schiffszubehör
- Crewbekleidung (CHF 10‘000 Spezialkonditionen dank Shipper’s Shop, Horn)
- Regatta Meldegelder
- Reise- und Transportkosten (nationale und internationale Regatta-Teilnahmen)
- Unterbringung der Crew
Hierfür wird mit ca. CHF 30‘000 bis 35‘000 pro Saison gerechnet.

Zusammenfassung
Wir haben drei attraktive Pakete geschnürt. Jetzt lassen wir Sie ein Paket auspacken und begeistern Sie als Partner!

Selbstverständlich besprechen wir gerne Ihre Erwartungen an ein Engagement und freuen uns, auf Ihr positives Feedback.

Für Sie am Sponsoringstart sind Simon May und Harald Geisser.

05 März 2010

Erstes Trainingswochenende geplant

Am 27. und 28. März 2010 nehmen wir mit unserer SUI 684 am Melges 24 Trainingswochenende in Radolfzell statt. Gastgeber ist der YCRa Yachtvclub Radolfzell am Bodensee, der über eine Melges 24, die "Ballalinda", als Club-Boot verfügt.

Wir freuen uns riesig, unser neues Schiff und andere M24-Crews kennen zu lernen.

Nächste Woche werden unsere Sponsoren-Angebote (1 Sponsor, 2 Partner und 5 Supporter) vorliegen, die wir ausgewählten Unternehmen als attraktives Sport-Engagement anbieten. Mehr in Kürze auf www.wild-thing.ch oder bei simon@wild-thing.ch.

23 Februar 2010

Unser Teamname: WILD THING

So wird unsere Melges24 und unser Team ab dieser Saison heissen: WILD THING. Wir freuen uns sehr darauf, viele wilde Wellen zu reiten - und wer weiss, evt. wird unsere Team-Hymne bald aus den Lautsprechern vom Arboner Hafen ertönen! Dieser Blog ist ab sofort unter www.wild-thing.ch live.

Wer sich unseren Team-Song schon mal anhören will:

19 Februar 2010

Namenssuche Team SUI 684

Wir sind aktuell an der Namenssuche für unser neues Boot, die SUI 684. In Kürze präsentieren wir hier unseren neuen Bootsnahmen, das Team und die Sponsoringmöglichkeiten.

Wir freuen uns jetzt schon auf das erste Trainingswochenende vom 27. und 28. März 2010 in DE-Radolfzell.
 
Toplist Bodensee